St. Andreasberg. Unter neuer Veranstaltungsleitung der Braunlage Tourismus Marketing GmbH bietet der 9. Naturheilkundetag-Harz am Samstag, dem 20. Mai und Sonntag, dem 21. Mai, jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Kurhaus wieder ein großes Programm rund um das Thema Naturkunde und gesunde Lebensweise. Der Eintritt ist frei.

Herzberg. Aufstehen, hinsetzen, Treppen steigen – mit Schmerzen in den Knien waren selbst alltägliche Bewegungen für Holger Breuwers seit Jahren eine Qual. Anfang Februar 2015 wurde ihm in der HELIOS Klinik Herzberg/Osterode am linken Knie ein künstliches Kniegelenk implantiert (KORN-Magazin berichtete). Vollauf zufrieden mit dem Ergebnis ließ sich der Osteroder in diesem Sommer nun auch im schmerzenden rechten Knie ein künstliches Kniegelenk einsetzen. Bei beiden Eingriffen nutzen Chefarzt Dr. med. Christian Voigt und sein Team die sogenannte patientenspezifische Instrumentierung (PSI®).

Osterode/Gittelde. Vor rund 12 Jahren hatte Hans-Jürgen Wilhelm gleichsam einen Sechser im Lotto. Dem früheren Pharmareferenten wurde allerdings kein Geldsegen aufs Konto geschaufelt. Er „gewann“ etwas viel Wichtigeres: das Leben! Der heute 60-jährige Osteroder erhielt förmlich in letzter Minute an der Medizinischen Hochschule Hannover ein Spenderherz. Auch bei Rolf Klostermeyer aus Osterode (Jahrgang 1948) und Alfred Lunkewitz aus Gittelde (Jahrgang 1947) wüsste man nicht, wie es ihnen heute ohne eine Spenderniere gesundheitlich ginge. Beide waren zuvor jahrelang schwer nierenkrank, mussten ständig in die Dialyse. Mit ihrem gemeinschaftlichen Schicksal möchten sie die Leserinnen und Leser aufrütteln, einen Organspendeausweis auszufüllen um damit im Todesfall anderen Menschen das Leben zu erhalten. Denn es kann jeden treffen. Und alle Betroffenen wollen weiterleben − mit einem Spenderorgan. Lesen Sie die ganze Geschichte ind er aktuellen Printausgabe des Kornmagazins.

 

 

Bad Grund. Seit 2009 ist die Bergstadt als Ort mit Heilstollentherapie anerkannt. „Die Wirksamkeit der Heilstollentherapie ist unbestritten. Es wurden inzwischen mehrere tausend Patienten behandelt. Nicht nur bei Kindern mit Asthma Bronchiale sondern bei allen Altersgruppen wurden erstaunlich gute Heilerfolge, auch bei fortgeschrittenen Krankheitsverläufen, erzielt“, fasst Dr. Oswald Sander vom Gesundheitszentrum Bad Grund zusammen. Insofern sei es „schwer zu ertragen“, dass die Pflichtkassen die Therapiekosten nach wie vor nicht übernehmen. Sein Rat an interessierte Patienten: „Sprechen Sie vor der Therapie mit Ihrer Krankenkasse wegen der Kostenübernahme.“ Der Heilstollen bietet Platz für 50 Patienten und ist von März bis Oktober geöffnet. Der Transport dorthin erfolgt vom Seniorenzentrum mit einem Bus. Nach den bisherigen Erfahrungen tritt ein Therapieerfolg in etwa drei Wochen ein. Die tägliche Therapiedauer beträgt zwei Stunden.

Gesundheitszentrum Bad Grund
Schurfbergstraße 2
37539 Bad Grund
Telefon: 05327/7007-10
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.bad-grund.de
(Infos und Buchungen)

Herzberg. Klinikgeschäftsführerin Dr. Alice Börgel freut sich auf einen spannenden Tag und viele Besucher am Samstag, dem 2. Mai. „Die großen und kleinen Gäste können einen Blick in einen Operationssaal werfen und haben die Gelegenheit, einen Reanimationsführerschein zu absolvieren. In der Geriatrie besteht die Möglichkeit, in einen Alterssimulationsanzug zu schlüpfen und die Herausforderungen im Alter zu erleben. Die Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie informiert über Knie- und Hüft-Endoprothetik.“ Zudem können die Besucher die Arbeit im Herzkatheterlabor und in der Endoskopie kennenlernen.

Bei einem Urlaub in Nicaragua beobachtete der Verfasser mit einiger Faszination diverse Männer, die in kleinen Ortschaften stundenlang angelehnt und ziemlich regungslos an einem Platz verharrten und scheinbar ins Leere starrten. „Faulenzer, Nichtsnutze, Tagediebe? Vielleicht. Andererseits aber pflegen diese Herrschaften die hohe Kunst des Müßigganges, die in unserer immer hektischeren und mobilfunkdominierten Zeit abhanden gekommen ist.

„Sport ist Mord“, dieses Zitat wird ja hartnäckig dem ehemaligen englischen Premierminister Winston Churchill angedichtet. Ob er es wirklich gesagt hat oder nicht, spielt hier keine Rolle und es stimmt natürlich so auch nicht. Gleichwohl schadet zu viel Sport dem Körper mehr als er nutzt. Eine in Dänemark erstellte Studie kommt folgerichtig zu einem allenfalls für Laien überraschenden Ergebnis: Wer regelmäßig langsam und nicht zu häufig läuft, lebt länger als exzessive Jogger. Mehr dazu in der aktuellen Printausgabe.

Bad Sachsa. Als besonderes Angebot im Harz können Interessenten eine Heilklimawanderung auf klassifizierten Heilklima-Wanderwegen im Karstgebiet Südharz erleben. Bei diesen Wanderungen wird das Immunsystem gestärkt und die Ausdauer ausgebaut. Durch die gleichmäßige Bewegung durchströmt die heilklimatische Luft in den gesamten Körper.

Bad Sachsa. Mehr Sport und Bewegung stehen ganz oben auf Ihrer Liste der Vorhaben für 2015? Sie sind zwar motiviert und haben Interesse am Laufen, doch wissen nicht so richtig, wie Sie Ihr Einstiegstraining gestalten sollen? Oder haben Sie bereits mit dem Training begonnen, wünschen sich aber Unterstützung bei der richtigen Lauftechnik? Dann besuchen Sie am Donnerstag, dem 21. Mai, um 17.00 Uhr das „Lauf-ABC“ und erlernen Sie die richtige Lauf- und Atemtechnik innerhalb eines praktischen Schnupperkurses.

Herzberg. Zum 1. April hat Prof. Dr. med. Hans-Günter Koebe die Leitung der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie in der HELIOS Klinik Herzberg/Osterode übernommen. Der 55-Jährige war bisher in den Asklepios Harzkliniken Goslar als Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie beschäftigt und verfügt neben seiner Expertise in der Schilddrüsen- und Bauchchirurgie über eine große Erfahrung im Schwerpunkt Lungenchirurgie.