Osterode. Angelika Lobback, die seit der Übernahme durch neue Eigner aus Bremen im vergangenen Jahr die Geschäfte von Levin − Uhren und Schmuck führt und eine Wohnung am Kornmarkt bezog, fühlt sich in Osterode „total wohl“. „Ich habe mich gleich bei meinem ersten Besuch spontan in den Kornmarkt verliebt. Die Menschen offen und nett. Ich bin sehr gut aufgenommen worden und habe einen coolen Job.“

Das zentrale Wohnen in Osterode biete gegenüber ihrer Heimatstadt etliche Vorteile: „Die Wege sind kurz. Die Parkplatzsituation ist für mich total entspannt. In Braunschweig, musste ich 90 Euro monatlich für eine Mietgarage zahlen. Hier habe ich viele Möglichkeiten, kostenlos bis zu zwei Stunden zu parken und kann im übrigen alle möglichen Ziele schnell mit dem Auto erreichen.“

Aufgefallen ist Angelika Lobback in der Zwischenzeit aber auch eine „Mundwinkel-Runter-Mentalität“, einhergehend mit dem subjektiven Eindruck, in Osterode sei alles schlecht und man könne in der Stadt nichts mehr einkaufen. Diese negative Einschätzung teilt die Neu-Osteroderin beileibe nicht. Osterode werde häufig viel schlechter dargestellt, als es ist. Allerdings hält Angelika Lobback einheitliche Ladenöffnungszeiten für eminent wichtig. „Es gibt sicherlich viele potenzielle Käufer, die gern ihre Mittagspause zum Shoppen nutzen würden. Da ist es natürlich schlecht, wenn Geschäfte mittags geschlossen haben.“ Vielleicht kann die Geschäftsführerin ja bei diesem Osteroder Dauerthema als Mitglied im VTM ein wenig Überzeugungsarbeit leisten.

Bildunterschrift:

Angelika Lobback fühlt sich in ihrem neuen Wohnort Osterode „total wohl“.